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Der in Landshut geborene Hubert Nettinger war bereits als Knabe Solist bei den Regensburger Domspatzen. Seinen ersten Gesangsunterricht erhielt er während seiner Schulzeit bei Richard Brünner. Später vertiefte er seine Studien bei Peter Wetzler und Carmen Hanganu.

 

Als gefragter Solist und Interpret des geistlichen Konzertrepertoires wurde er 1994 in die Formation des international renommierten Vokalensembles "Die Singphoniker" berufen, der er bis 2008 angehörte. Meisterkurse bei Christoph Prégardien untermauerten seine vielseitige und erfolgreiche Arbeit. Als Liedsänger konzertierte er regelmäßig zusammen mit dem Pianisten Jens Fuhr und am Hammerflügel mit Franz Raml, dem künstlerischen Leiter des Hassler-Consort. Als Solist dieses international besetzten Ensembles für Alte Musik ist Hubert Nettinger der Musik des Frühbarock sehr verbunden geblieben. Intensive musikalische Zusammenarbeit pflegte Hubert Nettinger auch mit den Barockorchestern "La Banda", "Musica Fiata Köln" und "L´arpa festante".

 

Stationen dieser regen Konzerttätigkeit bildeten über 15 Jahre lang z.B. das Rheingau-Festival, die Ludwigsburger Schlosssfestpiele, die Schwetzinger Festspiele, die Schubertiade in Barcelona, das Wiener Konzerthaus, die Tonhallen in Zürich und Basel oder das KKL in Luzern.

 

1995 wurde Hubert Nettinger der Jugendkulturpreis des Rotary - Clubs verliehen. 1997 war er Preisträger beim internationalen Wettbewerb der Konzertgesellschaft München im Fach "Lyrischer Tenor". 1998 erhielt er den Preis der Bayerischen Volksstiftung und 2004 wurde ihm der Kulturförderpreis der EON Bayern AG zuerkannt.

 

Seit 2009 widmet Hubert Nettinger sich nun wieder seiner zweiten Leidenschaft. Er geht seinem erlernten Beruf als Bankkaufmann und Kundenberater nach. Der schrittweise Rückzug aus dem aktiven, solistischen Sängerleben nach insgesamt 30 Jahren auf der Bühne rundete einen Lebensabschnitt in perfekter Weise ab.